Rostoptik-Farbe

Rostoptik-Farbe bringt den Patina-Look ins Haus

Ob als Thema-Wand im Wohnzimmer oder ein individuell gestalteter und hervorgehobener Bereich im Jugend- oder Schlafzimmer: Rost-Optik an der Wand ist voll im Trend. Rostoptik-Farbe verleiht Wänden einen lebendigen, organischen und sanft schillernden Effekt und bringt ein erdiges orange-braunes Farbspektrum ins Haus, das den perfekten Hauch industrielles Flair versprüht. Das Tolle: Man kann nach eigenem Geschmack die Rostoptik verstärken oder abschwächen sowie die beiden Farbtöne miteinander changieren lassen. So trägt die fertige Rostwand die Handschrift des Gestalters und imitiert farblich rostiges Metall.

Dieser Artikel geht der Rost Wandfarbe auf den Grund. Wir zeigen, was drin steckt und wie die Rostoptik Wandgestaltung zum Erfolg wird. Weiterlesen und selbst kreativ werden!


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Alpina Farbrezepte Rost-Optik
Alpina Farbrezepte Rost-Optik
  • Komplett-Set besteht aus: 0,7 l Braun, 0,5 l Rostorange, Effekt-Bürste
  • wasserbasiert
  • changiert matt bis glänzend
  • Ergiebigkeit: ca. 10 m²/l pro Anstrich

So kommt der Vintage-Akzent in die Rostoptik-Farbe

Rosteffektfarbe ist im Grunde eine abgetönte Dispersionsfarbe für innen – in der Regel eine Acrylfarbe. Die Wärme des Patina-artigen Ausstrahlung wird erzielt, indem zwei unterschiedlich abgetönte Anstrichmittel an der Wand miteinander vereint werden. Dadurch entstehen Tiefenwirkung und schöne Übergänge.

Damit Rostoptik-Farbe den leicht schillernden Charakter erhält, ist neben zwei Tönen Dispersionsfarbe der Zusatz von Quarzsand der Clou. Dieser muss entweder eingerührt werden oder ist bereits im Gebinde enthalten.Quarzsand erzeugt die nötige Struktur, auf der die Pigmente schillern.

Neben den üblichen Bestandteilen einer Dispersionsfarbe enthält Rosteffekt Wandfarbe:

  • Metallpartikel als Perlglanzpigment
  • Quarzsand
  • Buntpigmente

Die raue Struktur wird zudem durch eine Nass-in-Nass-Technik mit der Effekt-Bürste erzeugt. Wie das genau geht, zeigen wir im Folgenden. Tipp vorab: Gute Vorbereitung nützt hier noch mehr als normal, denn relativ zügig sollte man schon streichen.

Mit Farbe Rostoptik schaffen: So streicht man mit Rostoptik Wandfarbe

Rostfarbe für die Wand erzeugt eine Rost-Optik, die nur leicht schillert. Sie brilliert also nicht wie Metallic-Wandfarben, die den Kupfer-, Silber-, Goldglimmer mit spiegelnden Metallpigmenten unterstreichen.

Die Verarbeitung von Rostoptik Farben an der Wand ist nicht sehr kompliziert. Sie streicht sich wie eine normale Dispersionsfarbe mit Rolle und Pinsel und es dauert auch nicht lange.

Das Verarbeitungsprinzip von Wandfarbe mit Rosteffekt ist: Abwechselnd ersten Ton der Rost-Optik-Farbe für changierende Effekte auf die Wand auftragen und die zweite Effektfarbe streichen, indem man beide Farbtöne nass-in-nass über Kreuz miteinander verblendet.

Benötigte Ausrüstung

Das benötigte Equipment zum Rost auf Wand streichen unterscheidet sich minimal pro Rostoptik-Farbe, jedoch umfasst es allgemein diese beiden Optionen:

  •  Farbrolle, kurzflorig für die abgetönte Grundierung
  • 2 kleine Farbrollen, kurzflorig für die Einarbeitung des zweiten Farbtons
  • 1 Effekt-Pinsel zum fächerartigen Über-Kreuz-Streichen beider Farbtöne

Immer gehört zum Streichen:

  • Rührstäbe
  • Malerkrepp
  • Malervlies, Pappe, Abdeckfolie oder Plane für den Boden sowie ggf. zum Schutz angrenzender Wände
  • Farbwannen

Wand mit Rostoptik-Farbe streichen

Die Verarbeitungstipps beziehen sich auf eine Wandfarbe mit Rost-Optik, die aus drei Teilen besteht.

3 Teile: 1. Grundfarbe, 2. Effektlasur, 3. Quarzsandzusatz (verstärkt Tiefenwirkung der Struktur. Wird Effektlasur zugegeben)

Vorbereitung

  1. Fußboden abdecken
  2. Fußbodenleisten abkleben
  3. Angrenzende Wände an den Rändern abkleben
  4. Prüfung der Wand auf Tragfähigkeit. Die wand muss sauber, fest und trocken sein.

Streichen

Streichen mit 1 Farbrolle, kurzflorig, für die abgetönte Grundierung und 2 kleinen Farbrollen, kurzflorig, für die Einarbeitung des zweiten Farbtons

  1. Grundfarbe (cognacartriger Farbton) mit Rührholz gut durchrühren, in die Wanne geben und Rolle mit Grundfarbe benetzen.
  2. Mit Rolle vertikal in Bahnen von der Kante aus auf die Wand rollen, dann im Kreuzgang anschließend waagerecht überrollen.
  3. Über Nacht (rund 6 Stunden) trocknen lassen.
  4. Rustikalzusatz (feines Granulat) in die Effektlasur (dunkles rötliches Braun) gründlich einrühren.
  5. Zwei kleine Farbrollen kommen zum Einsatz. Mit der ersten wird die Effektlasur auf der Grundfarbe in kurzen Bewegungen über Kreuz unregelmäßig aufgerollt. Diese erzeugten Unregelmäßigkeiten sorgen für eine organische, lebendige Rost-Optik. Bereiche mit durchscheinender Grundfarbe sind also gewollt. Der persönliche Geschmack hat hier freie Hand…
  6. Zwischendurch Effektlasur mehrmals durchrühren.
  7. Quasi willkürlich wird mit sauberer Rolle nachstrukturiert und andere Bereiche abgenommen. Auch hier gilt: Organisch arbeiten. Ab und zu Rolle auf sauberem Karton oder Papier „leerrollen“.
  8. Trocknen lassen und Rost-Optik genießen

Tipp: Ab und zu Abstand von der Wand nehmen und Optik der Wand betrachten und verblendeten Verläufe kontrollieren.