Magnetfarbe

Magnetfarbe zaubert magnetische Memoboards an die Wand

Dekorative Farben und Lacke für zu Hause mit einer besonderen Funktion: Das liegt voll im Trend! Kein Wunder, kann m an sich mit solchen Wandfarben die eigenen vier Wände individualisieren und auf kreative Art praktischer machen. Magnetfarbe ist dafür wohl eines der besten Beispiele. Mit Magnetfarbe zaubert man auf Bereiche an der Wand eine ferromagnetische Fläche, die einfach aufgestrichen oder gerollt und anschließend mit handelsüblicher Dispersionsfarbe in beliebiger Farbgebung oder weiß überstrichen wird. Die meist gräuliche Magnetfarbe macht aber auch als solche ganz schön was her – egal ob als magnetische Pinnwand für Magnete in Flur, Küche oder Büro. Dabei ist das streichbare Memoboard alles andere als sperrig; man pinselt es einfach auf, wo man es braucht.

Magnetfarben sind in handlichen Gebindegrößen im Farbenfachhandel, Baumarkt und Online-Shop erhältlich. Meist ist die magnetische Wandfarbe auf das Streichen eines Quadratmeters ausgelegt. Schauen Sie sich gern bei diesen externen Angeboten zum Magnetfarbe kaufen um:

Alpina Magneto Grundfarbe
Alpina Magneto Grundfarbe
  • Bindemittel: Polyacrylatharz
  • Inhalt Gebinde: 1 l
  • Farbe: Silbergrau, matt
  • reicht für ca. 2 m² bei einmaligem Anstrich
  • wasserverdünnbar
Marabu Magnet Grundierung für Magnet-Haftflächen
Marabu Magnetfarbe Grundierung für Magnet-Haftflächen
  • Bindemittel: Acrylharz
  • Inhalt Gebinde: 225 ml
  • Farbe: Grau
  • reicht für ca. 3 m² bei einmaligem Anstrich
  • wasserverdünnbar
Resinence Tafel- und Magnetwand Putz
Marabu Magnetfarbe Grundierung für Magnet-Haftflächen
  • Bindemittel: mineralisch
  • Inhalt Gebinde: 2 kg
  • Farbe: Merkur (Grau)
  • reicht für ca. 2 m² bei einmaligem Verputz
  • mit Wasser anzurühren

Ferromagnetische Farbe lässt Magnete dank Eisenstaub haften

Damit die magnetische Wandfarbe wertvolle Erinnerungen, Eintrittskarten, Flyer, Poster, Rezepte und Notizen mit Magneten an der Wand fixieren kann, braucht die Farbe eine besondere Zutat mit ferromagnetischer Haftkraft: Eisendioxid.

Das Eisenoxidpigment wird der ansonsten in der Regel gewöhnlichen Dispersionsfarbe bei der Herstellung in großer Menge zugegeben. So wird die Wandfarbe magnetisch. Was nach dem Streichen entsteht, ist also eine mit Eisenpartikeln durchsetzte Fläche.

Magnetische Farbe eignet sich im Allgemeinen für den Innenbereich. Wenn es sich um eine Acrylatdispersion handelt, was in den meisten Fällen zutrifft, ist diese nicht wetterfest.
Silikonharzemulsionen hingegen kann man auch im Außenbereich anbringen. Bloß muss das angepinnte Papier auch wasserfest sein, was doch eher selten der Fall ist.

Die Typ der obigen Magnetfarben wurde bei jeder Farbe angegeben. Wählen Sie sie entsprechen aus.


Magnetfarbe: Eigenschaften

Im Grunde ist Magnetfarbe stets:

  • wasserbasiert
  • umweltfreundlich
  • geruchsarm
  • leicht zu verarbeiten
  • mit handelsüblicher Dispersionsfarbe überstreichbar
  • geeignet für: Beton, Mauerwerk, Verputz, Gipskartonplatten, Altanstriche aus Dispersionsfarben, Tapeten

So verarbeitet man magnetische Farbe am besten

Mit Magnetfarbe lässt sich praktisch jede beliebige Wandfläche einfach magnetisieren. Das bedeutet, die auserkorene Fläche wird schwarz oder grau. Denn die Eisenpigmente färben das Anstrichmittel dunkel ein.

Damit die gestrichene Wand gleichmäßig mit Eisenstaub durchsetzt ist, muss man die Farbe vor der Verarbeitung sehr gut umrühren, damit sich die Eisenpartikel in der Farbe gut vermischen. Wie man weiter vorgeht, um die Wand mit der Farbe magnetisch zu streichen, folgt nun.

Vorbereitung der Wand

Bevor man den Pinsel schwingt, ist die Vorbereitung des Arbeitsbereiches wichtig. Dazu gehört:

  1. Prüfen der Wand auf Tragfähigkeit, zudem muss der Untergrund sauber, trocken und staubfrei sein.
  2. Abkleben des Bereichs, der durch die Farbe magnetisch gemacht werden soll, mit Malerkrepp.
  3. Sollen besonders scharfe Farbkanten entstehen, weil die Magnetfarbe schwarz bleiben soll und nicht in anderer Farbe überstrichen wird , empfiehlt es sich, zunächst entlang des Klebebands zu streichen, und zwar mit einer Farbe im vorhanden Wand-Farbton. Da Magnetfarbe schwarz ist, sieht das auf weißen Wänden sauberer aus.
  4. Einige Stunden trocknen lassen.

Magnetische Wandfarbe streichen

Zum Streichen gehört auch der Schutz von Boden und umgebenden Flächen mit Malervlies, Papier, Karton und wieder ablösbarem Malerkrepp. Und dann geht’s los:

  1. Magnetfarbe unverdünnt in eine Farbwanne geben und mit einer Kleinflächenwalze oder einem Flachpinsel aufbringen.
  2. Rund 6 Stunden trocknen lassen
  3. Schritt 1 und 2 wiederholen, sodass mindestens 3 Schichten Magnetfarbe auf der Wand entstehen.
  4. Will man eine andersfarbige Magnetwand kreieren oder die getrockneten Schichten Magnetfarbe weiß überstreichen, folgt nun das Streichen mit einer Dispersionsfarbe in gewünschtem Farbton. Die Anzahl der Folgeschichten sollte höchstens 2 betragen, da man die Magnetwirkung mit jeder Schicht abschwächt.

Tipps zum Umgang mit der mit magnetischer Wandfarbe gestrichenen Wand

Damit man die eigenen Erwartungen nicht enttäuscht, folgen einige hilfreiche Tipps zur täglichen Handhabung mit durch Farbe erzeugte magnetischen Wänden.

Magnete für Magnetfarbe

  • Möchte man Poster und schwere Flyer auf der mit Magnetfarbe behandelten Fläche fixieren, sind Neodym-Magnete mit hoher Zugkraft empfehlenswert.
  • Man sollte auf der Fläche Magnete nicht hin und her schieben, sonst verursacht man dunkle Streifen auf dem womöglich weißen Deckanstrich.
  • Wünscht man eine multifunktionale Fläche, kann der magnetische Anstrich anschließend oder nachträglich mit einem Whiteboardlack oder einer Schultafelfarbe zum Kreidemalen aufgewertet werden.