Leuchtfarbe

Leuchtfarbe lädt zum kreativen Ausleben ein

Willkommen in der Welt der leuchtenden Farben; besser gesagt der Photolumineszenz – dazu gehören Fluoreszenz und Phosphoreszenz. Letztere ist das Thema dieses Artikels, der sich Leuchtfarben widmet. In der Alltagssprache als Nachtleuchtfarbe, Glow-in-the-Dark-Farbe, phosphoreszierende Farbe oder selbstleuchtende Farbe bezeichnet, ist Leuchtfarben ein vielgefragtes Anstrichmittel für Hobby, Deko und allerlei Markierungen, die im Dunklen sichtbar werden. Man denke an den Sternenhimmel an der Zimmerdecke, der durch phosphoreszierende Aufkleber erzeugt werden oder mit Leuchtfarbe bepinselte Steine im Garten. Mit Leuchtfarbe kann man sich ganz eigene Nachtleucht-Welten schaffen und Kinder können geheime Botschaften aufmalen, die erst bei Einbruch der Dunkelheit lesbar sind.

Erfahren Sie hier, wie das Leuchten in Leuchtfarbe, die nachts leuchtet, zustande kommt und lassen sich von Produktbeispielen zum Nachtleuchtfarbe Kaufen inspirieren.

Vorab finden Sie hier einige Quellen zum Nachtleuchtfarbe Kaufen von externen Anbietern – in allerlei Farbtönen und für Untergründe von Holz, über Tapete bis hin zu Metall:

Marabu Relief Schablonenpaste Nachtleucht-Gelb
Kreul 74347 Nachtleuchtfarbe
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Aurora Im Dunkeln leuchtende Farbe
Aurora Glow in the Dark
lumentics Premium Leuchtfarbe
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Polyment Profi Premium Leuchtfarbe
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Leuchtfarbe lädt zum kreativen Ausleben ein

Die hier vorgestellten und besprochenen Nachleuchtfarben sind nicht gefährlich. Wer bei Leuchtfaben an Radioaktivität und bei Phosphoreszenz an das Element Phosphor denkt, liegt zwar falsch, aber einen wahren Kern gibt es zu radioaktiver Leuchtfarbe: Früher enthielten Ziffernblätter und Zeiger in Uhren und Instrumenten radioaktive Substanzen durch Verwendung von Radiumfarbe, Tritium und Betastrahler. Keine Sorge, heute ist das nicht mehr der Fall. Stattdessen ist Nachleuchtfarbe vor allem bei Kindern beliebt – zurecht, kann man sich doch kreativ austoben, allerlei Kreationen malen und basteln und warten bis sie im Dunkeln sichtbar werden.

Wenn es nicht Radioaktivität ist, was phosphoreszierende Nachtleuchtfarbe zum Leuchten im Dunkeln bringt, was ist es dann? Wir sagen es Ihnen:

Das bringt Leuchtfarbe im Dunkeln zum Glühen

Der oft als Glow in the Dark bezeichnete Nachtleuchteffekt rührt vom Prinzip der Phosphoreszenz her. Die in dieser sogenannten inaktiven Leuchtfarbe enthaltenen Stoffe laden sich im Tageslicht und auch im Kunstlicht aus Leuchtstoffröhren, Glühlampen und LED-Licht auf. Das Licht wird als Anregungsenergie gespeichert, bevor es anschließend wieder als Licht in der Farbe abgegeben wird. Diese „wundersamen“ Stoffe in der Nachleuchtfarbe sind meist Erdalkalisulfite, CaS, SrS, BaS, mit geringem Fremdmetallanteilen, wie Mangan und mit Pigment und Farbbestandteilen vermischt. Die Abgabe des Lichtes ist zeitlich nicht definiert, aber:

  • Je mehr dieser Stoffe in der Farbe, desto länger hält der Leuchteffekt an.
  • Je länger die Teilchen in der Farbe Licht ausgesetzt werden, desto mehr Anregungsenergie wird aufgenommen und als helleres Licht abgegeben
  • Je älter die Leuchtfarbe, desto schwächer der Leuchteffekt. Der Leuchteffekt in der Farbe ist nämlich nicht unendlich lang haltbar. Sehr hochwertige Leuchtfarben halten rund 10 Jahre.

Übrigens genügt die Aufladung der Nachleuchtfarbe von wenigen Minute, um für ein Nachleuchten von mehreren Stunden hervorzurufen.

Fluoreszierende Farbe für Leuchten im Schwarzlicht

Verwechseln Sie die phosphoreszierende Leuchtfarbe nicht mit fluoreszierender Farbe. Denn die gibt es auch: Man kann mit solcher Schwarzlicht-Farbe effektvolle Dekorationen für Partys – auch auf der Haut – herstellen, die erst unter einer Schwarzlichtquelle und UV-Licht zum neoanartigen Spektakel wird. Die Farbvielfalt ist höher als die von nachtleuchtender Leuchtfarbe.

Verarbeitung Leuchtfarbe

Bei vielen Leuchtfarben handelt es sich um Acryl-Dispersionen, wie man sie auch zum Streichen von Wänden und Möbeln benutzt; kurz gesagt ist das herkömmliche Farbe, wie sie zuhauf im Baumarktregal zu finden ist. Sie ist zudem wasserbasiert und entweder frei von Lösemitteln oder mit geringem Anteil an Lösemitteln versehen. Aber auch Nachleuchtfarbe auf PU-Basis und 2-komponentig für professionellen Gebrauch sind am Markt vorhanden.

Neben der dekorativen Verwendung benutzt man Leuchtfarbe als Sicherheitskennzeichnung, (Flucht-) Wegmarkierung in Tiefgarage und Parkhaus, Treppenstufen, zur Orientierung in Gebäuden bei Lichtausfall.

Die volle Leuchtkraft ergibt sich übrigens bei Leuchtfarben im Innern. Wenn man Leuchtfarbe außen anbringt, würde sie binnen kurzer Zeit, je nach Witterung, vergrauen und letztlich das Nachleuchtevermögen komplett verlieren.

Tipps zur Verarbeitung von Leuchtfarbe:

  • Der Untergrund muss trocken, schmutzlos und fettfrei sein, damit die Farbe ausreichend haftet
  • Grundierung mit weißer Farbe verstärkt die Leuchtkraft der phosphoreszierenden Farben
  • Der mindestens zweimalige Anstrich mit Pinsel oder Rolle sorgt für verbesserte Deckkraft.

Und nun, viel Spaß beim Malen, Basteln und Kreieren mit Leuchtfarbe!