Heizkörperlack

Heizkörperlack: und die Heizung sieht aus wie neu

Sowohl zum Einzug in eine Neubauwohnung oder zu Renovierungsarbeiten aus Gründen der Umgestaltung oder des Korrosionsschutzes: Heizkörperlack bietet als Anstrichmittel vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Denn Heizörperlack gibt es nicht nur im klassischen Weiß und den weißen RAL-Tönen, sondern auch in grau, schwarz und vielen fröhlichen farbigen Tönen. Heizkörperlack Spray ist zudem neben dem mit Pinsel und Rolle aufgetragenen Heizungslack eine moderne Art zur Ausbesserung, Neugestaltung und Renovierung von Heizkörpern. Heizkörperlack zum Sprühen bietet einen gleichmäßigen Verlauf, bedarf aber unter Umständen etwas mehr Übung und Abklebearbeit.

In diesem Ratgeber zu Heizkörperlacken finden Sie die unterschiedlichen Heizkörperlacke in verschiedenen Farben und Arten. Zudem zeigen wir in der Anleitung alles Wissenswerte rundum erfolgreich mit Heizkörperlack lackieren auf.


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Jaeger 278 Sinolin Heizkörperlack Spray weiß hochglänzend

Jaeger 278 Sinolin Heizkörperlack Spray

  • Kunstharzlack auf Basis von Alkydharz
  • lösemittelhaltig
  • hitzebeständig bis 150 °C
  • weiß, hochglänzend

Dupli-Color Heizkörper-Spray weiß seidenmatt

Dupli-Color Heizkörper-Spray

  • Kunstharzlack auf Basis von Alkydharz
  • lösemittelhaltig
  • hitzebeständig bis 80 °C
  • weiß, seidenmatt

Oellers Premium Heizkörperlack farbig

Oellers Premium Heizkörperlack farbig

  • Kunstharzlack auf Basis von Alkydharz
  • lösemittelhaltig
  • hitzebeständig bis 120 °C
  • in vielen Farben

Wo-We Heizkörperlack schwarz

Wo-We Heizkörperlack schwarz

  • Kunstharzlack auf Basis von Kunstharz
  • wasserbasiert
  • hitzebeständig bis 80 °C
  • schwarz, seidenmatt

Alpina Weißlack für Heizkörper weiß glänzend

Alpina Weißlack für Heizkörper weiß glänzend

  • Kunstharzlack auf Basis von Polyacrylat
  • wasserbasiert
  • hitzebeständig bis 130 °C
  • weiß, glänzend

Heizkörperlack: Wärmespender in bester Funktion und strahlender Optik

Heutzutage haben Wohntrends einen stetig wachsenden Einfluss auf die Gestaltung unserer eigenen vier Wände und Wohnungen. Dabei kommt es immer auch auf Details an, die den Look komplettieren. Nicht zu missachten sind daher Details, wie Heizkörper, egal ob Rippenheizung, Handtuchtrockner im Bad, oder der Flurradiator welche sich farblich spielerisch in die Umgestaltung fügen.

Auch als Auffrischung der Heizung wird das Streichen mit Heizkörperlack früher oder später zur Notwendigkeit, wenn abgeblätterter Lack mit den Jahren Roststellen zum Vorschein bringt oder Vergilbung die Heizung unansehnlich macht.

Damit sich der geübte Handwerker zuhause selber ans Streichen der Heizung wagen kann, folgt ein Ratgeber, wie man erfolgreich die Heizung sprüht und streicht:

Ratgeber zur Verarbeitung von Heizkörperlack zum Sprühen und Streichen

Heizkörperlacke enthalten hitzefeste Kunstharze, wodurch sie hohen Temperaturen bis mitunter 150 °C standhalten, ohne zu vergilben. Wenn man die Heizung selber streichen will, muss folgendes befolgt werden. Es ist gar nicht so schwer.
Eine Kombination von Sprühlackieren für unzugängliche Stellen und Streichlackieren mit dem Pinsel ist möglich!

Vorbereitung

  1. Heizung ausschalten un erkalten lassen, gegebenenfalls nach Abschaltung des Haupthahns abschrauben und entleeren.
  2. Losen Altanstrich und unschöne Bereiche mit ca. P120 Schleifvlies durch trocken schleifen gründlich entfernen. Roststellen besonders gründlich schleifen.
  3. Schleifstaub mit Tuch, Feger entfernen.
  4. Reinigen mit warmer Seifenlauge und Schwamm.
  5. Gut trocknen lassen.
  6. Die Verarbeitung von Heizkörperlack zum Sprühen verursacht einen mitunter großen Sprühnebel, deshalb muss man unbedingt gut lüften und
  7. den Raum um die Heizung herum weiträumig mit Folie abdecken und großräumig abkleben, sodass der Sprühnebel nichts verunreinigt.
  8. Schutzkleidung und Atemschutzmaske anziehen.

Grundierung

  1. Mit Rostschutzgrundierung für Metall Heizung grundieren. Je nach Ausmaß der Roststellen gegebenenfalls Rostumwandler anbringen.
  2. Blankem Metall besonders sorgfältig grundieren.
  3. Je nach Verarbeitungsanweisung der Grundierung einen dem gewählten Heizungslack Spray (Lösungsmittel- und Bindemittel-Kompatibilität beachten)
  4. Manche Heizkörperlacke zum Sprühen sind Grundierung und Decklack in einem. Schauen Sie sich das Produkt dahingehend genau an.

Heizung lackieren mit Sprühlack

  1. Sprühdose gut schütteln, um den Lack gut zu mischen. Bei Raumtemperatur verarbeiten. So erzeugt man feinen Sprühnebel ohne spuckende Lacktropfen.
  2. Den Heizkörper mit gleichmäßigen Bewegungen im Abstand von ca. 20 – 30 cm in senkrechten Bahnen mit Heizkörperlack-Spray lackieren. Dabei Sprühdose möglichst aufrecht halten.
  3. Zwischendurch immer wieder Dose schütteln.
  4. Dabei mehrere dünne Schichten aufsprühen. Weniger und öfter ist hier mehr, denn so bildet sich ein ebenmäßiges Lackbild auf der Heizung ohne Tropfen und Nasen, auf das man stolz sein kann.
  5. Zwischen den Sprühgängen (min. 3 bis 4) knapp 10 Minuten warten und erneut aufsprühen bis sich ein deckender Lackfilm gebildet hat.
  6. Nach jedem Lackieren Dose kopfüber senkrecht auf ein Stück Pappe sprühen, damit die Düse nicht verstopft.

Heizung lackieren mit Pinsel

  1. Gebinde sorgfältig umrühren.
  2. Beim Auftragen von Heizkörperlack einen flachen, lösemittelbeständigen Pinsel benutzen.
  3. Heizungslack in mehreren dünnen Schichten in langer, konstanter Gebärde auftragen.
  4. Tropfen verhindern, indem nur wenig Lack auf den Pinsel genommen wird.
  5. Der Form des Heizkörpers folgen und in Bahnen von außen nach vorarbeiten.
  6. Nass in nass arbeiten.
  7. Trocknungszeit beachten (mehrere Stunden) und nächste Schicht auftragen.
  8. Insgesamt zwei bis drei Lackschichten auftragen.
  9. Anschließend mit dem Pinsel verschlichten, sodass ein glatter Lackfilm entsteht.

Wichtig:

Heizung so lange, wie in der Gebrauchsanweisung angegeben, trocknen lassen, bevor diese wieder (angeschlossen und) eingeschaltet wird.

Die Heizung nach der Lacktrocknung nach und nach aufheizen. Erst auf niedriger Temperatur, dann auf mittlere und wenn nötig auf höchste Stufe aufheizen. Das sorgt für eine längere Farbstabilität.